Reise-Tagebuch // USA 2014 – Tag 15 Salem

Hi 🙂

Am 15. Tag unseres USA-Urlaubs waren wir in Salem, das gleichzeitig auch der nördlichste Punkt unserer Reise war. Wem der Name bekannt vorkommt, der kennt auch bestimmt den geschichtlichen Hintergrund des Städtchens, in dem 1692 die berühmt-berüchtigten Hexenprozesse stattgefunden haben. Kein Wunder also, dass es an jeder zweiten Ecke ein Hexen-Museum oder ähnliche Touristenattraktionen gibt 😉

On the 15th day of our vacation in the US we were in Salem, which was also the northern-most point of our journey. If the name rings a bell, you surely also know about the historical background of the town, in which the notorious Witch Trials of 1692 took place. No wonder there’s a witch museum or similar tourist attraction at almost every corner 😉

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Ich bin ein totaler Fan der amerikanischen Löschwagen – irgendwie erinnern die mich immer an die Transformers 😀

Vormittags sind wir als erstes bei strahlendem Sonnenschein zum House of Seven Gables gefahren. Um 11 Uhr begann dann unsere Führung durch das Haus mit den 7 Giebeln, in dem man leider keine Fotos machen durfte (darum habe ich mir im Anschluss im Museumshop eine Postkarte mit Innenaufnahmen gekauft 😉 ).

In the morning of this wonderfully sunny day we drove to the House of Seven Gables. Our tour of the house started at 11, but unfortunately you aren’t allowed to take any pictures in there (which is why I bought a postcard showing the inside in the museum shop later on 😉 ).

piranhaprinzessin.com

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Die Geschichte des Hauses ist sehr interessant und mutet teilweise etwas verrückt an. Da es nämlich im Laufe der Jahre immer wieder die Besitzer wechselte, wurden häufig Anbauten angefügt oder entfernt. Bis es dann schließlich von einer gewissen Miss Emmerton gekauft und so renoviert wurde, dass es der Beschreibung aus Nathaniel Hawthornes gleichnamigem Roman so gut wie möglich entsprach. Im Inneren befindet sich so also zum Beispiel ein Geheimgang, der durch die Rückwand eines falschen Wandschranks in den Dachboden führt (das fand natürlich mein Freund ganz besonders spannend :D).

The history of the house is very interesting and somewow bizarre. As it changed owners in the course of the years, annexes were constantly being added or removed. Until finally one Miss Emmerton purchased the building and it was renovated to look like the house described in Nathaniel Hawthorne’s novel. So for example there is a hidden stairwell encorporated into the old chimney (which was particularly fascinating for my boyfriend, of course :D).

Nach der Führung haben wir noch ein bisschen die Sonne in der hübschen Außenanlage genossen. Außerdem kann man sich auch schön beim Blick aufs Meer entspannen, denn der Garten reicht bis vorn an den Strand.

After the tour we enjoyed the beautiful garden and the sunshine. Also we had a nice view of the sea, as the garden stretches out to the beach.

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Durch den Garten sind wir rüber zum Nathaniel Hawthorne Birthplace gegangen, der Ort also, wo der berühmte Schriftsteller geboren wurde – bzw. eigentlich nicht, denn das Haus stand früher einige Straßen vom House of Seven Gables entfernt. Dort hat uns ein älterer Herr, der für einige Zeit in Deutschland studiert hatte, etwas über das Haus erzählt uns wir haben uns noch nett mit ihm unterhalten. Liebe Grüße an dieser Stelle an Daniel 🙂

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We went to the Nathaniel Hawthorne Birthplace through the garden, the place where the famous author was born – well, actually the house originally was situated some blocks away from The House of Seven Gables. Daniel, a nice elderly man, told us about the history of the house and also about his time in Germany, where he studied for some years. Greetings to you, Daniel 🙂

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Als letztes haben wir dann dem Museum Store einen kleinen Besuch abgestattet und neben der oben erwähnten Postkarte auch jeweils ein T-Shirt mitgenommen 🙂

Our last stop on the compound was the Museum Store, where we bought T-Shirts and the postcard mentioned above 🙂

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Nachdem die wichtigsten Attraktionen alle sehr nahe beinander liegen, konnten wir diese problemlos zu Fuß erreichen. Zuerst stand das Custom House auf dem Plan, in dem wir eine Weile geblieben sind und uns etwas über die Geschichte dieser Zollstation haben erzählen lassen – allein schon weil darin ein großer Ventilator stand und es draußen brütend heiß war 😀

As the most important attractions are all close by, we walked there. First we visited the Custom House, where we stayed for some time to hear about the history of the house – and also because they had a big fan while it was unbelievable hot outside 😀

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Gegenüber liegt das Pedrick Store House, von wo aus eine Mole an der Friendship of Salem vorbei hinaus aufs Meer führt. Das Schiff konnten wir kostenlos besichtigen und der Weg war mit kleinen „Stationen“ für Kinder interessant gestaltet. So konnte man z.B. durch ein Fernrohr sehen und etwas über die Seefahrt erfahren.

From there we went to the other side of the street, where the Pedrick Store House is located. We walked along the mole, had a look at the Friendship of Salem and also at the points set up for children to learn something about seafaring.

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Am Ende der Mole (die übrigens mit knapp 650 Metern gar nicht mal so kurz ist) steht die Derby Wharf Light Station, wo wir dann auch gleich noch zwei Deutsche getroffen haben 🙂

At the end of the mole (which is about 0,4 miles long) there is the Derby Wharf Light Station, where we met two Germans 🙂

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Dann ging’s wieder zurück in die Stadt, wo wir getrieben von Hunger zwar kein Restaurant, dafür aber einen Dunkin Donuts ausfindig machen konnten 🙂 Gestärkt durch die zuckrigen Teilchen sind wir dann weiter in Richtung Salem Witch Trials Memorial, wobei wir uns seltsamerweise nur den Friedhof angesehen haben, das Memorial selbst haben wir gar nicht gefunden 😀

Then we went back to the city, where we didn’t find a restaurant, but at least a Dunkin Donuts 🙂 Powered by sugar we continued to the Salem Witch Trials Memorial, which we somehow didn’t really find – so we only had a look at the cemetery 😀

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Im Anschluss sind wir dann die knapp 200 km direkt nach Hartford, Conneticut gefahren, wobei die toll roads gar nicht so teuer waren, wie wir anfangs immer befürchtet hatten 😀

Later we drove directly to Hartford, Conneticut, even though the 120 miles were rather tiring. At least the toll wasn’t as high as we had expected 😀

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Interessiert ihr euch überhaupt für Übernatürliches oder sogar Hexen oder wäre Salem für euch gar nicht interessant gewesen?

Are you even interested in the superantural or even witches or would Salem not be for you?

Liebe Grüße

Hugs

Nathalie

18 Gedanken zu “Reise-Tagebuch // USA 2014 – Tag 15 Salem

  1. Wow, die Bilder sehen absolut grandios aus und die Geschichte dahinter finde ich noch viel spannender. Ich erinnere mich noch daran, als ich die Shakespears-Plätze in Stratford besucht habe und fand das Gefühl genial, da zu stehen, diese alten Häuser zu sehen.
    Jetzt muss ich mich wohl auch noch einmal durch die anderen Reisetage wühlen 🙂

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